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Über mich

Was mich beim Schreiben meiner Romane bewegt

Mein erster Roman und gleichzeitiger Auftakt einer Reihe spielt im historischen Schottland des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war es für Frauen noch nicht selbstverständlich, sich beruflich oder geistig zu entfalten. Sie mussten ihren Platz zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und männlicher Vorherrschaft selbst suchen und dafür einstehen. Ich bin keine Feministin, und doch hat mich dieser Aspekt dazu inspiriert, in meinem ersten Roman über ein Dienstmädchen zu schreiben, das einen ganz besonderen Traum hat …

Als ich die Figur Alice erschuf, wusste ich schnell, dass sie mehr verkörpern sollte als ein Dienstmädchen im 19. Jahrhundert. Sie steht für all die Menschen, die sich selbst oft klein fühlen, obwohl sie es nicht müssten, weil in ihnen etwas ruht, das sie besonders macht – vielleicht auch so etwas wie Mut, Aufrichtigkeit und die Sehnsucht nach Wahrheit.

Werte, die mich leiten

Mit meinen Büchern ermutige ich dich dazu, die Kraft besonderer Eigenschaften wiederzuentdecken. Ich möchte zeigen, dass wahre Stärke nicht in Egoismus liegt, sondern im Maßhalten, in Loyalität und im inneren Gleichgewicht, und dass Demut, Bescheidenheit und loyale Liebe keine veralteten Werte sind, sondern Wege zu mehr Klarheit. Jeder kann sie neu für sich entdecken, auch in einer Welt, die sie zumeist vergessen hat.

Das Thema körperliche und mentale Gesundheit ist für mich von großem Interesse. Daher spielt Medizin in meinen Romanen eine kleine, aber wiederkehrende Rolle – in Form der wissenschaftlichen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts und der damals bereits umstrittenen alternativen Heilmethoden. Letztere wurden zu der Zeit sowohl in adeligen Kreisen als auch in der unteren Mittelschicht gleichermaßen geschätzt und zugleich kontrovers diskutiert und bekämpft.